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Bücher,
DVD's und Video's von Bernhard Brägger |
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Hallo
liebe(r) OldtimerfreundIn. Hier ein paar interessante Bücher
und DVD's aus einer Epoche wo Autofahren noch Kultur
war. Verfasser dieser sensationellen Lektüre ist kein
geringerer als der Iniziator der heutigen Klausenrennen. Ein
Dankeschön an Berhard Brägger. |
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Die
Schnellen Zwanzigerjahre |
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| Geschichte
der Cyclecars und Voiturettes. |
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| Autor:
Bernhard Brägger, |
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| Fotos:
Daniel Reinhard, Uli Jooss und Urs Heer, |
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| 100
Seiten, gebunden, Grossformat,
mit 75 farbigen Abbildungen. |
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In
den Zwanzigerjahren priesen in Frankreich über tausend
verschiedene Automobilhersteller ihre Limousinen, Cabriolets
und Sportwagen an. Viele dieser Firmen bauten keine fünf
Fahrzeuge. Cyclecars
und Voiturettes – 600 kg schwer und mit 1,1-Litermotoren ausgerüstet
- waren gross in Mode. Doch diese schnellen und zerbrechlichen
Zweisitzer überlebten selten die
turbulenten Zeiten der Zwanzigerjahre. Viele
endeten in Strassengräben, andere stürzten bei Rennen und
oft gingen ihren Besitzern nach der dritten Motorenrevision
das Geld aus. Und jene, die nicht eines „natürlichen
Todes“ starben, wurden in den Fünfzigern von Alteisenhändlern
gnadenlos ausgeschlachtet. |
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Und
heute? Wenige haben überlebt– aufgestöbert von
Autonostalgikern als Schrotthaufen in dunklen Ecken regionaler
Museen, in feuchten Garagen und auf tristen Autofriedhöfen.
Bei Rotwein, Roquefort und Baguettes wurde man sich schnell
handelseinig. Einige Motoren sprangen nach kurzen
Startversuchen an. Doch die meisten mussten total restauriert
werden - Motor samt Karosserie.
Über Jahre waren Nachtstunden angesagt!
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In
diesem aussergewöhnlichen
Bildband Die
Schnellen Zwanzigerjahre erzählt der Autor
Bernhard Brägger aus den langen Leben zehn solcher
Sport- und Rennwagen. Er weiss, wo diese öl- und
dreckverschmierten, nostalgischen Narren über schmale, kaum
befahrene Strassen jagen und wie es ihnen gelingt, mit diesen
Voiturettes durch vereiste Kurven zu driften. Er erzählt
viele interessante Geschichten rund um die Voiturettes –
spannend, oft mit leichter Ironie.
Er kennt ihre exzentrischen Fahrerinnen und Fahrer und
weiss aus eigener Erfahrung, wie sich das Fahren der 1,1-Liter
mit Kompressor in den furchterregenden Steilwänden der
Rennbahnen von Monthléry und Zürich anfühlt. |
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Die
bekannten Fotografen Daniel Reinhard, Uli Jooss und Urs Heer haben
die Voiturettes und ihre Fahrer auf mehreren Ausfahrten und
Rennen begleitet. Ihre spektakulären Aufnahmen in Schnee und
Eis, auf Schotterpfaden und Rennpisten begeistern, versetzen
die Betrachter in längst vergangene Zeiten zurück. Sie
lassen die Faszination aber auch die Tragik der Schnellen
Zwanzigerjahre erahnen.
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Mythos
Klausen |
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| Race
to
the clouds
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| Autor:
Bernhard Brägger, |
| Verlag
Baeschlin |
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Behutsam
fahre ich im lärmigen Derby K4 durchs ruhige Linthal, zum
Hotel Bahnhof. Das Geheul des Kompressors verendet, stirbt.
Hier wohnten sie, feierten Rekorde, trauerten verlorenen
Sekunden nach, feilschten mit dem Rennleiter um Geld: Chiron,
Caracciola, Stuck, Nuvolari, Varzi. Rizinus, das Rennöl aus
Wolfsmilchgewächs war ihr Parfum. Die Frauen - kokett,
flachbrüstig, mit Bubikopf und Zigarette als Zierde für ihre
verwegene Männlichkeit. Das nackte Knie verführte, weckte
Lust. Doch Mechaniker verscheuchten die Begierde. |
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Ein
Ruck, ein Knall, die schlummernden Geister sind erwacht. Der
Start zum längsten und wildesten Bergrennen Europas ist frei.
Unbewegt hängt das Startband über der staubigen Strasse.
Umso arroganter die Kommissäre, schreiend, gestikulierend.
Nach 200 Metern die Startkurve. Pflastersteine, aalglatt bei
Regen, rechts die unverrückbare Mauer. Dann stockdunkle
Tunnels, mit weisser Farbe markiert. Hier haucht der
Luxemburger Mazzapicchi sein blutjunges Leben aus - auf einer
Tragbahre, mit Laubästen zugedeckt. Die Rennleitung spricht
vom Heldentod! Welch ein Unsinn! Es folgen Spitzkurven, in die
Felswände gehauen. Die enge Landschaft öffnet sich, die
Fruttberge tauchen auf, das Gasthaus Bergli. Gäste in
klobigen Nagelschuhen, Motorradfahrer in hochgeschnürten
Lederstiefeln. Per Mistgabel wirft Wirt Zweifel den Dreck zur
Tür hinaus. Die Fruttbergbauern wünschen das Rennen zum
Teufel. Wer bezahlt die kaputten Schindeldächer und die
zerstampften Wiesen? Weiter gehts auf der engen Strasse, zu
eng für die Fahrkünste des einheimischen Arztes.
Totalschaden. Zuerst verspottet, jetzt als Doktorrank
verewigt. Plötzlich der Urnerboden. Nicht alle schaffen es
bis hier. Dünner werdende Luft, Vergaserbrände, geplatzte
Reifen, alles zerstörende Holzzäune, Randsteine aus Granit.
Links und rechts der schnurgeraden Strasse bescheidene
Holzhäuser, weiss vom aufgewirbelten Staub der über 200 km/h
schnellen Grand-Prix Renner von Bugatti, Alfa Romeo, Mercedes,
Steyr oder Auto Union. Die Hände ins Lenkrad verkrampft, das
Gesicht versteinert, die Augen starr im Kampf gegen den
tödlichen Sturz. Vorbei an Älplern, stumm geworden vom
Geschwindigkeitsrausch, dem Wahn der Unzerstörbarkeit. Vorbei
am flachdachigen Hotel Tell, hinein in die Jägerbalm, in die
Klus. Ein eisiger Wind fällt vom Clariden zum Teufelsfriedhof
hinunter. Gierig fressen die metallenen Ungeheuer die reine
Bergluft in sich hinein. Längst vergessene Namen, Geschichten
werden wach. Graf Masetti im schleudernden Sunbeam,
Rosenberger, Ferdinand Porsches Financier im brennenden
Mercedes, Zimmermann, abgestürzt, kreidebleich am
Strassenrand, unverletzt. Und von Kalnein, der Graf aus dem
fernen Ostpreussen, abgebrannt, ausgespielt, doch den Stuck
will er hier nochmals schlagen. In der Vorfrutt ein
Zuschauerchaos. Prall gefüllte Hänge, Volksfeststimmung. Die
Verrücktesten stehen beidseits der Strasse, schreien, winken.
Mitten hindurch brausen die Junek, die Munz und die
Hellé-Nice – alle auf Bugattis, der Männerwelt Paroli
bietend. Gehetzt von Caracciola, Stuck, Bullus, Rosemeyer.
Burggaller, der Flieger aus Richthofens Geschwader, im vollen
Drift um die Alphütten. Der Saubodenkehr. Betoniert! Grand
Prix-Fahrer Braillard duelliert sich mit Whitney Straight,
Rüesch, der Dichter, mit Kessler, dem Tagessieger. Zuschauer
halten den Atem an, den schrecklichen Unfall herbeiwünschend.
Am Horizont das Ziel – die Erlösung, endlich. Chiron feiert
den Sieg auf den Schultern seiner Freunde, der
blutverschmierte Cérésole und der Glarner Zuber im
Biergarten des Passhotels. Der Kaplan vom Urnerboden sammelt
Almosen für seine neue Kapelle. Wilhelm Tell in Altdorf
wartet auf die Rennfahrer, mit ihm das Empfangskomitee. Alles
ist zur Rangverkündigung bereit. Auch der Kassier. 35
Fränkli bezahlt er dem Franconi, 2000 dem Caracciola. Oben
auf dem Pass heult der Wind, rüttelt an leeren Fahnenstangen.
Nebelfetzen jagen über den Pass. Leichter Schneefall setzt
ein, deckt behutsam den kargen Boden und mit ihm die Rekorde,
die Rennwagen, die Rennmotorräder, die nach Geld und Ehre
strebenden Rennfahrer, ihre stets in Ängsten lebenden Frauen,
die Älpler und die nach Sensationen geifernden Zuschauer.
Alle haben sie Platz unter der weissen Decke. Bis der Schnee
schmilzt und der Mythos Klausen wieder erwacht |
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3.
Int. Klausenrennen 2002 |
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| Dieser
europaweit einzigartige Anlass stiess bei Fahrern, Zuschauern
und Medien auf grösstes Interesse, der Andrang der
limitierten Startplätze war gross. Sport, Tradition, Technik
und Kultur wurden zu einem exklusiven und historisch
unvergleichlichen Ereignis verbunden. |
| Geniessen
Sie dieses unvergesslichen Anlass auf Video oder DVD |
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der Fotogalerie |
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